Klausurtag: Dienststelle am 02. Oktober geschlossen

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Klausurtag: Dienststelle am 02. Oktober geschlossen

Liebe Besucher. Am Mittwoch, den 02. Oktober ist die Dienststelle wegen einem Klausurtag geschlossen.

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Wichtige Hinweise zum Besuch unserer Beratungsstelle

Die Eingangstüren des Bürohauses in dem unsere Beratungsstelle ist, sind im Moment verschlossen. Besucher werden darum gebeten über die Tiefgarageneinfahrt bei der Bushaltestelle Fischstraße das Gebäude zu betreten. Bitte beachten Sie, dass wir keine Gegensprechanlage haben. Die Türen zwischen Tiefgarage und Aufzug sind weiterhin geöffnet.

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Eure Meinung: Gedanken zum Trialog

Ein paar Gedanken zum Thema #Trialog. Am vergangenen Freitag mussten wir eine versuchte #Zwangseinweisung begleiten, welche immer das letzte Mittel in der Hilfe bei psychischen #Erkrankungen sein sollte. Oftmals können Zwangseinweisungen durch nicht im Umgang mit #Betroffenen geschulte #Beamte ein #Trauma erleben, das ihrer eigenen Erkrankung nicht sehr nach steht.
 
Im gegebenen Fall sahen wir dies dennoch als notwendig an. So lebte der Betroffene bereits seit einigen Monaten mit Unterbrechungen in der #Obdachlosigkeit und gleitet zunehmends in die #Unzurechnungsfähigkeit ab. Vor einigen Tagen wurden #Selbsttötungsabsichten konkret. Es ist uns dennoch nicht gelungen dies gegenüber den Beamten glaubhaft darzustellen und am Ende wurde dies mit dem Verweis auf die zu abstrakten Pläne des Betroffenen verwiesen. Nun ist eine gewisse Abgeklärtheit von Beamten, die sich ausschließlich auf dem Boden der Rechtsprechung zu bewegen haben, bei vielen erlebten Fällen nachvollziehbar. Die Konsequenz aus dem Gespräch war für die Angehörigen dennoch in ihrer Sorge nicht ernst genommen worden zu sein und für unseren Mitarbeiter, in seiner Fachlichkeit die seine Einschätzung der Lage begründete nicht anerkannt zu sein.
 
Zwischenzeitlich ist der Betroffene wieder abgetaucht und nicht greifbar.
 
Aus vielen Fällen, die uns unter anderem auch am Dienstag bei der Fachtagung “4 Jahre #PsychKHG” geschildert wurden wissen wir, dass psychische Erkrankungen kein konstantes Erscheinungsbild aufweisen, insbesondere wenn schwerste Erkrankungen wie #Psychosen auftreten. Und das Erscheinen der Betroffenen im Moment, der die Zwangseinweisung begründet hat, muss dem Erscheinen beim Eintreffen der Beamten nicht gleichen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass Betroffene Stunden nach der gescheiterten Einweisung das Büro der zuständigen Richterin zerlegten. Dann ging es mit der Einweisung schnell.
 
Wie ist eure Meinung? Wir würden uns hier dafür wirklich interessieren. Steckt der Trialog zwischen Angehörigen, Betroffenen und dem Hilfesystem in einer Sackgasse? Müssen die Bedingungen für eine Zwangseinweisung weiter gefasst werden oder ist der derzeitige Rechtsbegriff ausreichend und verhindert die voreilige Entmündigung der Betroffenen? Kommentiert unter diesem Beitrag oder schreibt uns an: info@eutb-goeppingen.de
 
#Teilhabe #EUTB #EUTBGOE #Psyche #Seele #Hilfe
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Offene Sprechstunde

Die offene Sprechstunde am Dienstag, den 17.09.2019 entfällt.

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Die Mühlen der Bürokratie

// Aus gegebenem Anlass //

Neulich wendete sich eine junge Frau aus einem angrenzenden Landkreis hilfesuchend an uns, um eine Aufnahme in das Ambulant betreute Wohnen eines Trägers im Landkreis Göppingen zu beantragen. Sie leidet an einer psychischen Erkrankung und benötigt engmaschige Unterstützung. Ihre Perspektiven sind dennoch als positiv zu bewerten, ist sie doch in jungem Alter und leidet an keiner Erkrankung, die eine große Gefahr der Chronifizierung mit sich bringt. Eigentlich ein klarer Fall. Doch dann geriet die Frau in die Mühlen der Bürokratie.

Wir haben vor den Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) die Situation gehabt, dass Kostenträger Leistungen für Menschen mit Behinderung (dazu zählen auch psychische Erkrankungen) oft monatelang von A nach B und wieder zurückgeschoben haben. Solange bis die Betroffenen ermüdet oder entmutigt waren. Das BTHG sollte dieser Praxis ein Ende setzen, weil die Zuständigkeiten für spezifische Leistungen nun wirklich klar geregelt sind. In diesem Fall jedoch leitete die Eingliederungshilfe ihres Landkreises an die Rentenversicherung weiter, da Erstere nicht zuständig sei und den Bedarf nicht anerkenne.
Das ist eine Vorgehensweise die prinzipiell in Ordnung ist. Laut § 14 SGB IX darf ein Träger der sich nicht für zuständig betrachtet den Antrag an den Träger weitergeben, der seiner Ansicht nach zuständig ist. Letzterer darf den Fall dann einmal weiterleiten, aber nur im Einvernehmen mit dem dritt angegangenen Träger.
Ansonsten ist der zweit-angegangene Träger per Gesetz zuständig und muss zahlen. Er kann das Geld aber im Nachhinein beim gesetzmäßig zuständigen Träger einklagen. Nach unseren Informationen häufen sich derzeit diese Klageverfahren gegen den Landkreis unserer Kundin. Zumal es in diesem Fall hätte klar sein müssen, das die junge Frau von der Rentenversicherung keine Reha Maßnahme bewilligt bekommen wird, weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllt (15 Beitragsjahre oder 6 Beitragsmonate innerhalb der letzten 2 Jahre) und sich aus dem Kontext der Erkrankung kein Bedarf nach einer beruflichen Reha ergibt und eine medizinische Reha zum Zeitpunkt der Antragsstellung bereits über die Krankenkasse lief.

Nun sind psychisch erkrankte Menschen häufig in der Situation, dass sie große Schwierigkeiten haben, selbst für ihre Interessen einzustehen. Langwierige Streitigkeiten zwischen staatlichen Institutionen kosten nicht nur viel Geld, sondern können die Hilfesuchenden durch deren Dauer noch zusätzlich belasten. Wir können nun die Hilfe durch einen Wechsel des Kostenträgers hier im Landkreis realisieren.
Gesetzmäßig ist das nicht da der Landkreis zuständig ist, in dem die Krankheit sich zum ersten mal manifestiert hat. Der nun zuständige Kostenträger konnte freilich gemäß § 14 die Leistungsverpflichtung wieder an den ursprünglichen Träger zurückgeben – denn es handelt sich ja um einen neuen Antrag. Ein ewiges hin und her auf dem Rücken der Betroffenen.

Wir hoffen, sowohl im Interesse der hilfsbedürftigen Menschen, als auch der Steuerzahler, dass derartige Praktiken im Bewusstsein der Öffentlichkeit ankommen und eingestellt werden.

Rechtsgrundlage nachlesbar unter:

https://www.haufe.de/…/schell-sgbix-14-leistender-rehabilit…

und

http://www.rbm-rechtsberatung.de/…/09/Schw.-Peter-Prinzip.h…

(JK)

#Teilhabe #EUTB #EUTBGOE #Bürokratie #Eingliederungshilfen

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Neue Mitarbeitend*e, Urlaubszeiten, Nachfragen

Wir freuen uns Frau Julia Rossijkina als neue Peer-Beraterin und Joschka Kyrkos als neuen Semesterpraktikant zu begrüßen.

In der Woche vom 26.-30.08.2019 ist unsere Fachkraft in Urlaub. Wir sind mit eingeschränktem Dienst für Nachfragende erreichbar.

Unser Aufnahmestopp vom 17.06.2019 ist aufgehoben.

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Urlaubsankündigung

Vom 03.08.2019-18.08.2019 sind wir im Urlaub und können keine Beratung durchführen.

Bitte wenden Sie sich an unsere Kooperationspartner die unsere Urlaubsvertretung übernehmen.

(Bild: Spiegel.de)

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27.06. / 28.06. geschlossen

An diesem Donnerstag, den 27.06. und an diesem Freitag, den 28.06. haben wir wegen unserer Teilnahme an einer Tagung der GSUB in #Berlin geschlossen.

#EUTB #EUTBGOE #Teilhabe #eutb4ever

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Save the date ! Inklusionstagung Bad Boll – wir sind (wieder) dabei.

Wir bedanken uns für die Einladung und sind auch dieses Jahr wieder bei der Tagung “Gesundheit & Teilhabe” für Schwerbehindertenvertreter*Innen an der Evangelische Akademie Bad Boll mit dabei. Am 17.10. leiten wir den Workshop zum Thema: Rehabilitation – und dann? Wir möchten – dieses Jahr in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg – Förderungsmöglichkeiten und Unterstützungen für Mitarbeiter und MitarbeiterInnen nach einer medizinischen Rehabilitation aufzeigen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten erarbeiten.

Mehr Informationen: https://www.ev-akademie-boll.de/tagung/200119.html

#Teilhabe #EUTB #EUTBGOE #BadBoll #Vorfreude

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Zeitweiliger Aufnahmestopp

Wir können im Moment (17.06.2019) aufgrund unserer Auslastung leider keinen neuen Beratungsanfragen annehmen. Wir möchten Sie bitten sich an unser EUTB-Beratungsnetzwerk zu wenden, welches Sie auf dieser Seite unter “Überregionale Beratung” finden.  Wir werden an dieser Stelle vermelden, wenn wir wieder neue Beratungsfälle annehmen können.

Wir bitten dies zu Entschuldigen, aber wir kommen nicht mehr hinterher.